Bürgerverein Waldstadt e.V.
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Der Waldstadtbürger
Der Kauz

Der Waldstadtbürger
Ausgabe 06-2011

Vorwort des Vorsitzenden des Bürgervereins:

Liebe Waldstadtbürgerinnen, liebe Waldstadtbürger,

Erdöl in der Waldstadt – zumindest sieht es nach den Verkabelungen der seismologischen Untersuchungen in der Waldstadt und im Hardtwald so aus. Als Bürger glaubt man an die Vorgaben von FFH Einstufungen, an Landschafts- oder Naturschutzbestimmungen. Gegen eine bergrechtliche Genehmigung treten diese Vorgaben wohl aber in den Hintergrund. Was sind dann mögliche Konsequenzen? Wird zukünftig im Hardtwald Erdöl gefördert? Wie soll das gehen und wie wird der Trink- und Grundwasserschutz sichergestellt? Viele Fragen und wenige Antworten – daher habe ich unseren Oberbürgermeister vor einiger Zeit gebeten uns Antworten zukommen zu lassen. Vielleicht werden diese bis zur Mitgliederversammlung im März vorliegen.

 Am 29. Februar führt der Bürgerverein zusammen mit städtischen Behörden eine Begehung der Waldstadt durch. Treffpunkt ist um 16:00 Uhr am Brunnen am Waldstadtzentrum. Sie sind herzlich dazu willkommen.

Zur Mitgliederversammlung am 7. März 2012 lade ich Sie ganz herzlich ein. Neben dem Bericht des Vorstands wird Erste Bürgermeisterin Margret Mergen über „Karlsruhe 2020“ und dessen Bedeutung für die Waldstadt referieren. Themen wie die Weiterentwicklung des Fächerbads oder unser Projekt in der Königsberger Straße sowie ganz konkrete Anliegen von Ihnen als Bürgerinnen und Bürger der Waldstadt sollen im Mittelpunkt stehen. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr mit EBM Mergen diese Punkte zu diskutieren!

Prof. Emil Wachter ist am 12. Januar 2012 verstorben und seiner Frau Pia in kurzem Abstand nachgefolgt. Mit Emil Wachter verlieren wir einen Künstler, der mit wenigen Pinselstrichen eindrucksvoll eine ganze Geschichte erzählen konnte. In St. Hedwig hat er den Lebens- und Leidensweg von Jesus Christus lebendig gemacht und eine Gestaltung geschaffen, die leise und gleichzeitig bildgewaltig ist. Mit ihm verlieren wir einen Bürger der Waldstadt, der unaufdringlich, aber deutlich eine humanitäre und christliche Sicht vertreten hat, die wir vermissen werden. Der Bürgerverein hätte ihm gerne ein Museum als Andenken in der Waldstadt geschaffen. „Meinen Sie das klappt? Das wäre schön.“ hatte er noch vor einiger Zeit geäußert, als ich ihn daraufhin angesprochen hatte. Wünschen würden wir es ihm und uns gerne. Seinen Angehörigen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus. Emil Wachter wird uns immer in fester Erinnerung bleiben – er war ein großartiger Mensch.

Der Nightliner der Verkehrsbetriebe soll Nachtschwärmer sicher nach Hause bringen. Eigentlich eine lobenswerte Sache, wenn denn der Bus besetzt ist und nicht nur leer nachts an Schlafzimmern vorbei fährt und nur Lärm verursacht. Die betroffenen Bürger hatten sich an die Verkehrsbetriebe gewandt und eine Veränderung des Konzepts nach Bedarf und Rücksicht gewünscht. Allerdings war dieser Wunsch nicht nur ohne Erfolg, sondern auch ohne jegliche inhaltliche Auseinandersetzung. Schade, eigentlich sollten solche Konzepte immer mit den Bürgern und nicht gegen die Bürger entwickelt werden.

Unsere Begegnungsstätte Waldstadt wird von Cordula Siebert und den Gruppenleiterinnen mit großem Erfolg geführt. 2011 hatten wir fast 5.000 aktive Mitwirkende bei den Veranstaltungen in der Begegnungsstätte. Außerdem wird sehr sparsam gewirtschaftet, um Rücklagen für Unvorhergesehenes oder kleine Investitionen zu realisieren. Dass der städtische Zuschuss nun um einige Hundert Euro gekürzt wurde, da kein Überschuss erwirtschaftet werden darf, mutet unverständlich an. Dennoch werden wir weiterhin sparsam handeln und nur wichtige und sinnvolle Anschaffungen tätigen.

Die Toilettenanlage im Waldstadt Zentrum ist meist in einem katastrophalen Zustand und so nicht nutzbar. Auch wenn sie nur zu Marktzeiten geöffnet wird, sind die hygienischen Zustände nicht tragbar. Ohne Änderung des Zustandes wird die Toilettenanlage nicht weiter geöffnet werden können. Ein weiteres Problem stellt Taubenkot im Zugang zum Zentrum dar. Eigentlich als Radabstellbereich gedacht, ist dieser Platz total verschmutzt. Eine zwischenzeitliche Reinigung durch das AfA hat nur kurze Wirkung gezeigt. Dass auch noch Mitbürger die Tauben anfüttern, kann und darf nicht sein. Dies ist falsche Tierliebe und hilft niemand! Mit den allerbesten Grüßen

Ihr Dr. Hubert B. Keller
Vorsitzender

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Der Kauz

Der Kauz ist eine Publikation des Bürgervereins für den Stadtteil mit sechs Ausgaben im Jahr.

Die aktuelle und auch ältere Ausgaben können Sie auch hier als PDF-Datei herunterladen:

Kauz Juni 2011
Kauz März 2011
Kauz Januar 2011
Kauz Oktober 2010

Erscheinungstermine 2011

11. Januar
15. März
10. Mai
28. Juni
18. Oktober
06. Dezember

Redaktionsschluß jeweils 5 Tage vorher

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Waldstadtbürger - 01/2012

Aktuelles Heft als PDF (4MB)

Frühere Ausgaben des Waldstadtbürgers
(als PDF von den Seite www.ka-news.de):

 Heft 06/2011 
 Heft 05/2011 
 Heft 04/2011
 Heft 03/2011 
 Heft 02/2011
 Heft 01/2011 
 Heft 06/2010 
 Heft 05/2010
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 Heft 02/2010
 Heft 01/2010


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