Bürgerverein Waldstadt e.V.
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Sperrung Haid-und-Neu-Straße
Gehwegparken: Vorstellung des Parkierungskonzepts
Centershop und Postfiliale geschlossen
Brunnenreparatur im Herbst
Fächerbad: Trotz Umbau – der Betrieb geht weiter!
Sommerferien in der Waldstadtbibliothek
50 Jahre SSC – Vom SSC Waldstadt zum SSC Karlsruhe
Das Altenhilfezentrum Karlsruhe-Nordost (AHZ) engagiert beim Waldstadtfest

Sperrung Haid-und-Neu-Straße
Starke Schäden in den Straßenoberflächen sind Anlass für Straßenbauarbeiten in der Haid- und Neu- Straße. Daneben sind im Kreuzungsbereich durch Verdrückungen der Asphaltschichten die Entwässerungseinrichtungen in der Funktion eingeschränkt. Von 31. Juli bis voraussichtlich 13. August wird die Umleitung von Norden her über die Abfahrt zur 604 Höhe Büchig/Lachenweg in Fahrtrichtung Karlsruhe auf die Theodor-Heuss-Allee geführt. Von Karlsruhe kommend wird der Verkehr in dieser Phase Richtung Stutensee durch das Baufeld geführt. Die Zufahrt zur Beuthener Straße ist für Anlieger möglich. Eine Zufahrt Richtung Waldstadt über die Straße „Am Sportpark“ ist nicht möglich. Es werden im gesamten Kreuzungsbereich „Am Sportpark“ und auf der Strecke bis zum Hirtenweg die Einrichtungen zur Straßenentwässerung instand gesetzt. Im zweiten Bauabschnitt steht die Erneuerung der Asphaltbeläge an. Vom 14. bis voraussichtlich 30. August wird die Asphalt-Deckschicht zwischen den Bahngleisen und der Tankstellenzufahrt vor der Kreuzung Am Sportpark erneuert. Die L560 ist wieder frei befahrbar und auch die Waldstadt ist über Am Sportpark wieder angebunden. Bereits eine Woche vor Baubeginn werden Schildertafeln am Baufeld und bei der Verbindung der L560 zur L559 auf die bevorstehenden Behinderungen hinweisen. Die Busverbindungen zwischen Stutensee und Karlsruhe werden über die gesamte Bauzeit über die Umleitungsstrecke geführt. Aktuelle Informationen zur Baufeldübersicht und den Umleitungsführungen können über das Internet unter http://mobilitaet.trk.de/pdf/haid_neu. pdf?smart=no& aufgerufen werden. Das Tiefbauamt bittet die Verkehrsteilnehmer, sich rechtzeitig auf die Situation einzustellen und um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Behinderungen. Baubeginn: 31. Juli, Bauende: vsl. 3. September Baufeldlänge: ca. 1.100 lfm, Asphalt Deckschicht: ca. 17.000 m², Baukosten: ca. 900.000 Euro.

Gehwegparken: Vorstellung des Parkierungskonzepts
Die Stadt Karlsruhe ist verpflichtet, die in der StVO bestehenden Regelungen für Gehwegparken durchzusetzen. Hierzu wurden im ersten Schritt Anregungen der Bürger eingeholt. Die Stadtverwaltung prüfte die eingegangenen Vorschläge. Danach erfolgte eine Begehung zur Bestandsaufnahme. Hieraus wurde ein Parkierungskonzept erstellt, das anschließend mit den jeweiligen Ortsverwaltungen und Bürgervereinen erörtert wird. Die Stadt veröffentlicht für jeden Stadtteil die Planung zum angedachten Parkierungskonzept im Internet. Alle Haushalte und Gewerbetreibende der Waldstadt informiert die Stadtverwaltung hiermit über das in diesem Stadtteil vorgesehene Parkierungskonzept (siehe Seite 7). Die Parkierungspläne sind im Internet unter www.karlsruhe.de/gehwegparken einsehbar. Bis zum 31.08.2017 haben Bürgerinnen und Bürger der Waldstadt die Möglichkeit, sich anhand dieser Pläne über das vorgesehene Parkierungskonzept zu informieren. Bei Bedarf können Sie sich bei der Straßenverkehrsstelle im städtischen Ordnungs- und Bürgeramt äußern bzw. die Legalisierung des Gehwegparkens beantragen (E-Mail: strassenverkehrsstelle@oa.karlsruhe.de, per Post: Straßenverkehrsstelle der Stadt Karlsruhe, Ordnungs- und Bürgeramt, 76124 Karlsruhe, oder über das Online-Formular: https://web1.karlsruhe.de/service/d115/detail. php?prod_id=454). Die Anregungen werden geprüft und wenn möglich in das bestehende Konzept eingearbeitet. Anschließend beginnt die Umsetzung mit Markierung und Beschilderung. Stadtweit wird die Umsetzung des legalen Gehwegparkens frühestens Mitte 2018 abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt es bei den bisher in Karlsruhe angewandten Verwarn-Tatbeständen. Erst danach wird jedes illegale Gehwegparken geahndet. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass manche Anwohner die Zeit bis zur Umsetzung des Parkierungskonzepts nutzen, um ihre Garagen und Höfe zu entrümpeln. Ziel ist, dass private Abstellmöglichkeiten wieder verstärkt zum Parken genutzt werden und der öffentliche Raum entsprechend entlastet wird.

Centershop und Postfiliale geschlossen
Ganz plötzlich schloss Ende Mai der Centershop. Viele Kunden standen völlig überrascht vor verschlossenen Türen. Neben den Schreibwaren und der Lottoannahmestelle fehlt den Waldstädtern vor allem die Post. Hierzu wandte sich die Redaktion an die Postzentrale in Bonn und erhielt folgende mäßig informative Antwort: „Wir mussten unsere Partner-Filiale in der Neisser Straße 12 im Karlsruher Stadtteil Waldstadt kurzfristig schließen. In diesem Bereich soll wieder eine Partner-Filiale eingerichtet werden, unsere Vertriebsleitung wurde bereits mit der Suche nach einem neuen Standort beauftragt. Sendungen, für die die Kunden eine Benachrichtigung erhalten haben, werden bis auf weiteres in der Filiale in Hagsfeld in der Karlsruhe Straße 3 zur Abholung bereitgehalten (Öffnungszeiten: montags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, dienstags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie samstags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr).“

Brunnenreparatur im Herbst
Die Mittel für die Reparatur des Brunnens im Waldstadtzentrum sind bewilligt. Es handelt sich um eine äußerst aufwendige Arbeit, da die Wasserführung unter dem Brunnen kaputt ist. Man rechnet mit einem Aufwand von 40.000 Euro. Im Augenblick leiden die zuständigen Ämter unter Personalknappheit, so dass erst im Herbst begonnen werden kann.

Fächerbad: Trotz Umbau – der Betrieb geht weiter!
Das Fächerbad schließt am 31. Juli: die Schwimmhalle für einige Wochen im August; das SaunaParadies soll Mitte September wieder öffnen. Details stehen demnächst auf der Website des Fächerbades. Ab 31. Juli geht es mit Umbau und Modernisierung des Fächerbades weiter. „Wir versuchen die Operation am offenen Herzen“, beschreiben Fächerbad-Geschäftsführer Joachim Hornuff und Architekt Michael Huber vom Büro Rossmann und Partner den vor ihnen liegenden zweiten Bauabschnitt. „Andere Bäder machen während solch tiefgreifender Maßnahmen für mehrere Monate dicht“, verdeutlicht Hornuff. Nicht so das Fächerbad: Nur die ersten rund vier Wochen, während des Freiräumens der Baustellenbereiche und während der lautesten Arbeiten bleiben die Schwimmhallen geschlossen. In dieser Zeit wird auch eine Staubschutzwand zwischen großer Schwimmhalle und dem Umkleidetrakt eingezogen; zudem fi nden die jährliche Grundreinigung und Reparaturen statt. Die Sauna öffnet am Montag, 18. September, wieder. Huber nennt als Grund die neue Fassade: „In diesen sieben Wochen stricken wir das vom Cabriobad her bekannte schöne Kleid ums ganze Bad weiter.“ Bis eben zum Sauna-Paradies, das für die Bauzeit einen eigenen Eingang bekommt: in einem Container. Auch die temporären Personalräume fi nden in den Containern beim Saunazugang ihren Platz. Die Besucher dagegen dürfen sich im umgestalteten Ruheraum des Drei-Giebel-Hauses im Saunagarten umziehen. Voraussetzung für den jetzigen Umbau war die Eröffnung des Cabriobads im Herbst 2016. Auf die damals entstandene zweite Umkleide für Schulen und Vereine greift ab September das Bad verstärkt zu; Eingang auch hier über Außencontainer. So können die Handwerker die alte Umkleide zwischen Eingangshalle und Saunatrakt komplett ausräumen und neu anlegen, bis hin zu neuen Fliesen. Hauptpunkt der Modernisierung ist die Eingangshalle. „Großteils auf den bestehenden Fundamenten stocken wir das Foyer um einen Verwaltungstrakt mit Personalräumen auf“, so Huber. Im Keller entstehen unter anderem Lagerräume für die im Erdgeschoss vergrößerte Bad-Gastronomie. Der Gastraum lässt sich dann ab August 2018 flexibel zwischen Vor- und Schwimmhalle aufteilen. Im Normalbetrieb können Gäste, die nicht das Bad besuchen, den Schwimmern im 50-Meter-Becken durch eine gläserne Trennwand zuschauen, etwa bei Wettkämpfen. Insgesamt rechnen die Verantwortlichen mit rund 20 Millionen Euro für die Sanierung und Erweiterung des Fächerbades, der jetzt beginnende zweite Bauabschnitt trägt nur noch mit etwa 6,5 Millionen bei. Während der manchmal lärmigen Bauzeit rechnet er zwar mit einem gewissen Rückgang: „Doch wir reagieren darauf, indem wir ab September die Zuzahlung für den Einzelbesuch der Sauna deutlich ermäßigen.“ Hornuff wirft auch einen Blick in die Zukunft: Irgendwann brauche das Bad auch einen Außen-Kiosk und Toiletten auf der großen Liegewiese. Eine neue Konzeption für die Freianlage sei angedacht. Nicht nur der Betrieb – auch die Planungen gehen beim Fächerbad offensichtlich immer weiter.


Sommerferien in der Waldstadtbibliothek
Von Montag, 7. August bis einschließlich Freitag, 1. September bleibt die Bibliothek geschlossen. Erster Ausleihtag ist Montag, 4. September, zu den üblichen Öffnungszeiten. Eine schöne Sommerzeit wünscht das Team der Bibliothek!

50 Jahre SSC – Vom SSC Waldstadt zum SSC Karlsruhe
Als der SSC im heißen Sommer 1967 durch 27 Bürger gegründet wurde, lebten über dreizehntausend Menschen in der Waldstadt, überwiegend junge Familien mit Kindern. Die erste Wohnung war 1958 bezogen worden, 1959 waren es tausend Wohnungen. In den nächsten Jahren gab es Kindergärten und Kirche, Grundschulen sowie Einkaufsläden. Für die Bewegung sollte nach Ansicht der Planer ein Leben im Grünen ausreichen. Diese These widerlegte der SSC. Ein halbes Jahr nach seiner Gründung 1967 hatte der SSC über tausend Mitglieder, die Hälfte unter 14 Jahren. Waldstädter traten meist mit der ganzen Familie ein. Kindersport und Gymnastik vorwiegend für Damen gab es im Mehrzweckraum der Ernst-Reuter-Schule, Tischtennis im Flur des Kindergartens St. Albert, Schwimmen in Neureut, Leichtathletik bei der Schießmauer. Mit der Weiterentwicklung des Bebauungsplans wurden 1969 im späteren Traugott-Bender-Sportpark Ackerflächen gerodet und Behelfsheime aus der Nachkriegszeit von Ehrenamtlichen des SSC abgebrochen. Das erste Rasenspielfeld mit der markanten Birke besteht heute noch. Von 1971 bis 1977 entstanden 11 Tennisplätze; dennoch war die Warteliste lang. Ab 1974 konnte in der ZweiFelder-Halle Tennis, Basket-, Hand- und Volleyball gespielt werden. Mit den Sporthallen der Ernst-Reuter- und der Europäischen Schule schnellte 1969 die Mitgliederzahl hoch auf tausend Kinder und Jugendliche und fast ebenso viele Erwachsene. Bei den Jüngeren wurde Basketball und Handball der Renner, Mädchen tendierten auch zu Gerätturnen. Bei den Älteren hatte der „Zweite Weg“ großen Zulauf – sportliche Bewegung mit Spaß und Geselligkeit. Mit der OHG-Sporthalle gab es ab 1975 gute Voraussetzungen für den Wettkampfsport. 1980 entstanden mit dem Sport- und Begegnungszentrum niedrigere SSC-Sporträume als Schulsporthallen. Neues konnte auch als Kurs angeboten werden, Rehasport wurde möglich. Der SSC war über die Waldstadt hinaus gewachsen. 1982 konnte mit dem Fächerbad die erste Satzung des Sport- und SchwimmClub „Förderung eines Schwimmzentrums“ realisiert werden. Die Fusion mit dem Schwimmverein KSN 1899 unterstützte die Vereinsbemühungen bei der Stadt zum Bau des „Vereinsbades“ im Traugott-Bender-Sportpark – Mehrheitsgesellschafter SSC bis 2008. Heute in städtischen Händen wurde das Wettkampf- und Freizeitbad um das „Cabrio“ erweitert; Ursprungsbereiche werden saniert. Für die Bevölkerung und unseren Schwimmsport ist das Fächerbad ein Segen. In den 80er und 90er Jahren wuchs der Sportpark um Spielfelder, die Freizeitsport- und die Leichtathletikanlage. Aus freien Tennisplätzen wurde inzwischen eine Beachanlage. Das Zentrum wurde erweitert um eine wettkampfgerechte Kegelanlage, das Studio FitnessTreff, ein Hallentennisfeld und Gemeinschaftsräume. Sanierungen und Verbesserungen durch gelenkschonende Böden mussten geschultert werden. 2003 entstand mit „Sport 21“ für Badminton, Sportgymnastik und weiterem ein Kooperationsprojekt mit dem Alpenverein und der Sport- und Gymnastikschule, 2012 zwei Sporträume und die kooperierende Sport-Kita Wirbelwind. Seit 2001 sind alle Partner im Sportpark in einer AG zusammengeschlossen. 50 Jahre SSC mit 40 Abteilungen, dem Sportpark und vielem mehr sind jetzt auf 150 Seiten in Bild und Text dargestellt. Ihr Interesse ist geweckt, Sie wollen auch wissen, wie es anfing, was vor 30 und 40 Jahren war? Das Buch wartet in der SSCGeschäftsstelle auf Sie.

Das Altenhilfezentrum Karlsruhe-Nordost (AHZ) engagiert beim Waldstadtfest
Mit einem informativen Stand war das Altenhilfezentrum Karlsruhe Nordost (AHZ) beim diesjährigen Waldstadtfest am 24. Juni 2017 dabei. Informationen zur Altenhilfe und zur Ausbildung im Badischen Landesverein für Innere Mission, dem Träger der Altenhilfe-Einrichtung, waren auf großen Bannern zu lesen. Außerdem wurden Flyer und weiteres Informationsmaterial sowie persönliche Beratung in Anspruch genommen. Eine echte Besonderheit, die das AHZ bot, war der Rollator- Parcours. Die Betreuungskräfte Frau BlumBay und Frau Zimehl sowie die Bewohnerin und Heimbeirätin Frau Rähse animierten die Gäste des Waldstadtfestes, mit dem Rollator über einen
Über Stock und Stein mit dem Rollator ist gar nicht so einfach – beim Parcours des AHZ konnte Jung und Alt das Fahren ausprobieren. Foto: ahz
mit Hindernissen präparierten Parcours zu fahren. Alle waren sichtlich erstaunt, wie viel Geschick und Kraft der Rollator abverlangt. Für Menschen, die auf das Hilfsmittel angewiesen sind, ermöglicht der Rollator die Teilhabe am öffentlichen Leben, sie sollten ihn aber auch sicher zu bedienen wissen. Text und Foto: Roswitha Schäfer, Einrichtungsleitung





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