Kauz

Stadtteilportal Waldstadt

Lebendig, liebenswert und mitten im Grünen.

Aktuelle Ausgabe

Adventskonzert des Bürgervereins

Am Sonntag, 10.12., um 18 Uhr lädt der Bürgerverein Karlsruhe-Waldstadt zum Adventskonzert in die evang. Emmauskirche ein. Das Waldstadt Kammerorchester unter Leitung von Norbert Krupp spielt Werke von Bach, Vivaldi, Telemann und anderen. Solisten sind Rosemara Ribeiro, Alt, Susanne Holder Violine, Izumi Gehrecke, Oboe und Thomas Crome, Ulrich Münchgesang und Fatima Mestre, Horn. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

In der Waldstadt entsteht Neues – Auftaktveranstaltung Quartiersprojekt Waldstadt

Bei der Ideen-Werkstatt Quartiersprojekt Waldstadt trafen sich am Montag, 23. Oktober 2017 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertretungen der stadtteilrelevanten Institutionen, zum Beispiel aus Vereinen, der Kirchengemeinde und Schulen. Mehr als 60 Personen waren der Einladung des Badischen Landesvereins für Innere Mission (BLV) gefolgt. Im Gemeinschaftsraum im Wohnprojekt „gemeinsamleben“, Königsberger Straße 37, wird der BLV, in enger Abstimmung mit SOPHIA Karlsruhe e.V., dem Bürgerverein Waldstadt e.V. und der Volkswohnung GmbH einen Quartierstreffpunkt entwickeln. Christine Jung-Weyand, Vorstand des Badischen Landesvereins für Innere Mission, begrüßte zur Ideen-Werkstatt, dem Auftakt des Quartiersprojekts: „Dem BLV liegt die Waldstadt ganz besonders am Herzen. Bereits seit 1994 sind wir mit dem Altenhilfezentrum Karlsruhe-Nordost, kurz AHZ, hier präsent. Von Beginn an hat sich das AHZ in den Stadtteil geöffnet. Die gute Kooperation mit dem Bürgerverein Waldstadt, der im AHZ eine Begegnungsstätte betreibt, soll erfolgreich fortgeführt werden.“ Jung-Weyand betonte, dass keine Doppelstrukturen geschaffen werden, sondern dass gemeinsam entwickelt wird, was die Waldstadt noch brauche und welche Angebote miteinander vernetzt werden können. Dr. Hubert B. Keller, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Waldstadt, sagte in seinem Grußwort: „Wir können heute hier Ideen schaffen, die weit in die Zukunft wirken und die in die Waldstadt hinein wirken.“ Elisabeth Schröter, Fachstelle „Leben in Alter“ der Evangelischen Kirche Karlsruhe, berichtete von der Historie des Wohnprojekts SOPHIA und sagte: „Das Miteinander im SOPHIA-Haus und mit der unmittelbaren Nachbarschaft sowie die Vernetzung mit anderen Akteuren ist uns sehr wichtig.“ Schröter war außerdem sogenannte Gastgeberin eines Tisches, ebenso wie Anja Kulik, Sozial- und Quartiersmanagerin von der Volkswohnung GmbH, Helga Wassilew, Vorsitzende von SOPHIA Karlsruhe e.V., Stefan Ruppelt und Eric Rebholz, Geschäftsführer von Santivo mobile Pfl ege GmbH sowie Karin Hans und Monika Scheytt, Quartiersmitarbeiterinnen des BLV. Denn in der Ideen-Werkstatt wurde gemäß der Methode des „World Cafés“ an den Tischgruppen diskutiert, unter anderem zur Frage „Wie können sich Jung und Alt in der Waldstadt unterstützen und voneinander profi tieren?“. Ideen und Vorschläge fanden direkt auf der Tischdecke Platz und wurden am Ende im Plenum vorgestellt. In lockerer Atmosphäre fanden angeregter Austausch, lebendige Gespräche zwischen alten Bekannten und interessiertes Kennenlernen neuer Gesichter statt. In der moderierten Ideen-Werkstatt tauschten sich die Teilnehmenden bei Häppchen, Kaffee und Kuchen noch bis spät in den Abend hinein aus, immer weitere Interessierte schauten neugierig herein. Die gute Stimmung und der große Andrang machten deutlich: Bedarf und Interesse an einem Quartiersprojekt Waldstadt sind da. Vorschläge zur Frage 1 (Wie können sich Jung und Alt gegenseitig unterstützen und voneinander profi tieren?) waren beispielsweise eine Kooperation mit Ernst-Reuter-Schule Schulfach „Lernen“, ein Kunstprojekt „Alt und Jung“ oder Leih-Omas und Leih-Opas. Dass eine Plattform geschaffen werden könnte, über die auf bestehende Angebote hingewiesen wird und über die neue Angebote beworben werden können, war ein Ergebnis zur Frage zwei (Wie können bestehende Angebote und Initiativen miteinander vernetzt werden?). Die Frage, was für weitere Angebote die Waldstadt für eine gute Nachbarschaft benötigt, wurde zum Beispiel mit „Quartiersflohmarkt“, dem Wunsch eines regelmäßigen Treffs im neuen Laden und einer „Initiative saubere Waldstadt“ beantwortet. Frage vier lautete: Wer sollte hierfür ins Gespräch kommen? Auch dazu gab es zahlreiche Antworten, das Bürgerheft „Der Waldstadtbürger“ wurde als wichtige Informationsplattform genannt. Frage fünf (Wie würde ich mich gerne einbringen?) brachte tolle Ideen von der kostenlosen Fahrradreparatur bis zum Angebot der teilnehmenden Schulen, sich nach außen zu öffnen. Daraus werden nun die weiteren Aktivitäten der Quartiersarbeit gemeinsam entwickelt, sodass in der Waldstadt ein Netzwerk für alle Generationen entsteht. Ansprechpartnerin für das Quartiersprojekt Waldstadt ist Monika Scheytt, Tel. 0721 12084430, E-Mail: scheytt@badischer-landesverein.de

Endlich - Reparatur des Brunnens im Waldstadtzentrum

Als im Frühjahr 2016 die städtischen Brunnen wieder in Betrieb genommen wurden, konnte der Wachterbrunnen im Waldstadtzentrum leider nicht angeschlossen werden. Die technische Anlage unter dem Brunnen funktionierte nicht mehr, es trat Wasser aus. So blieb der Brunnen nun zwei Sommer lang abgeschaltet. Das Gartenbauamt hatte keine Mittel und kein Personal für die von den Waldstädtern sehnsüchtig erwartete Reparatur. Doch nun haben endlich Ende November die Arbeiten begonnen. Das genaue Ausmaß des Schadens kann erst bestimmt werden, wenn man den Boden geöffnet hat und Blick auf die Anlage hat. Man rechnet im Augenblick mit Kosten bis zu 40000 Euro. Der von Emil Wachter gestaltete Brunnen ist 1996 eingeweiht worden. Er entstand mit Mitteln aus der Bürger-schaft, die der Bürgerverein gesammelt hatte. 2011 wurde der Brunnen farblich neu gefasst – damals noch unter der Aufsicht von Emil Wachter. Außerdem wurden undichte Ventile und verstopfte Rohre ausgetauscht. Doch leider wurde der Brunnen schon damals nicht grundlegend saniert. Immer noch lief das Wasser durch schlecht abgedichtete Fugen und es bildeten sich bald wieder braune Traufspuren. Man darf gespannt sein, wie lange die Reparatur dauert. Auf jeden Fall sollte der Brunnen im Frühjahr 2018 wieder sprudeln.

20 Jahre Hausaufgabenbetreuung

Am 13. Oktober feierte die Hausaufgabenbetreuung des Bürgervereis ihr 20-jähriges Bestehen. Ursprünglich wurde die Hausaufgabenbetreuung vom Internationalen Bund nur für die Kinder von Ausländern und Spätaus-siedlern angeboten. 1997 startete das Modellprojekt des Bürgervereins. Mitglieder aus Kirche, dem Sozialen Dienst der Stadt Karlsruhe, Ehrenamtliche und der Bürgerverein als Träger erarbeiteten am „Runden Tisch Geroldsäcker“ ein tragfähiges und fi nanzierbares Konzept. Die ehrenamtliche Gesamtleitung des Projektes übernahm Christa Hartmann. Nach Überwindung diverser bürokratischer Hürden konnten ab Oktober 1997 auch deutsche Kinder betreut werden. Anfangs waren hier noch Studentinnen der PH tätig, doch im Lauf der Zeit fanden sich Frauen aus der Waldstadt, die die Aufgabe übernahmen. Nachdem anfangs an zwei Nachmittagen 1½ Stunden angeboten wurden, wurde das Angebot im Lauf der Zeit schrittweise auf 2 Stunden an fünf Tagen der Woche ausgeweitet. Seit acht Jahren trägt nun Ute Buckel die Verantwortung. Im Team der HAB sind viele Betreuerinnen seit langer Zeit tätig, sodass sich ein enges Verhältnis zu den Kindern bilden konnte und die Frauen nicht nur die Hausaufgaben kontrollieren, sondern auch persönliche Ansprechpartnerinnen bei kleinen oder größeren Problemen sind. Nach Erledigung der Hausaufgaben wird auch gebastelt oder gespielt. Jedes Jahr steht ein Ausfl ug mit traditionellem abschließenden Eis essen auf dem Programm. Auch nach Umgestaltung der Schullandschaft in der Waldstadt besteht noch Bedarf für die Hausaufgabenbetreuung, da nicht alle Kinder in die Ganztagesschule gehen. Insgesamt haben etwa 750 Kinder in den zwanzig Jahren an der Hausaufgabenbetreuung teilgenommen. Eine echte Erfolgsstory!

Weihnachtsferien in der Waldstadtbibliothek

Die Bibliothek ist von Mittwoch, 27. Dezember 2017 bis einschließlich Freitag, 5. Januar 2018 geschlossen. Erster Ausleihtag nach den Ferien ist der Montag, 8. Januar 2018 zu den üblichen Öffnungszeiten. Frohe Weihnachten und ein gesundes und friedvolles neues Jahr wünscht das Team der Bibliothek

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